
Vor dem Regionalliga-Spiel des TVS gegen Heiningen wurde noch einmal die Leistung unserer B-Jugend in der Saison 2025/26 ins rechte Licht gerückt. Karin Fierhauser-Merkel, die Vorsitzende des TV Sandweier, ehrte die B-Jugend der SG Baden-Baden/Sandweier vor großer Kulisse in der Rheintalhalle für die Meisterschaft in der baden-württembergischen Oberliga, Staffel 3. Es ist dies zweifellos einer der größten Erfolge unserer Jugendabteilung überhaupt. Südbadische Meisterschaften gab es in der Vergangenheit immer wieder, einen Oberliga-Meister hatten wir noch nie - und darauf sind wir auch richtig stolz.
Hier noch einige Fakten zur Meisterschaft: Die SG Baden-Baden/Sandweier blieb in 18 Spielen ungeschlagen und weist 35:1 Punkte bei einer Torbilanz von 630:432 auf. Unser Team hat die meisten Tore geworfen und die wenigsten Gegentore kassiert. Mit 35:1 Zählern wurde die beste Punktausbeute aller vier Oberliga-Meister (Weinsberg und Bregenz je 33:3, Deizisau 32:4) erzielt.
Das Gebiet der Oberliga, Staffel 3, erstreckte sich von der HSG Dreiland (Weil) im Süden bis zum TSV Karlsruhe-Rintheim im Norden.
Fit gemacht wurden die Jungs vom Trainerteam um Chef-Coach Luca Schlageter, der tatkräftig von Fritz Illg, Michael Heberle und Andreas Ernst unterstützt wurde.
Ausblick: Die Mehrzahl der Spieler des Meisterteams rückt in die A-Jugend auf und nimmt demnächst an der Qualifikationsrunde zur Regionalliga teil.

Der Meister-Coach: Luca Schlageter, der im Anschluss an die Ehrung im Regionalliga-Spiel des TVS 1907 Baden-Baden gegen Heiningen gefordert war.
Folgende Begegnungen finden am kommenden Wochenende (28./29.03.2026) mit Beteiligung der SG Baden-Baden/Sandweier statt:
Sonntag, 29. März 2026
Damen 1 – Landesliga
14.30 Uhr SG Baden-Baden/Sandweier - TG 88 Pforzheim 2
Damen 2 – Bezirksoberliga
16.30 Uhr SG Baden-Baden/Sandweier 2 - Post Südstadt Karlsruhe
(beide vorgenannten Spiele im Schulzentrum West, Baden-Baden)
15. Spieltag - Saison 2025 / 2026
Damen 1 - Landesliga
ASV Ottenhöfen vs. SG Baden-Baden/Sandweier 34:28 (15:13)
Die Landesliga-Damen mussten am vergangenen Sonntag die erste Auswärtsniederlage gegen den Tabellenzweiten ASV Ottenhöfen einstecken. Anfänglich war das Team von Gabi Benkeser guter Dinge, musste aber am Ende einen bitteren Punkteverlust nach einer verpatzten zweiten Hälfte hinnehmen.
Das Spiel startete in der uns bereits bekannten Schwarzwaldhalle in Ottenhöfen für beide Mannschaften ausgewogen. Bis zur fünften Spielminute gelang es den Gastgebern immer wieder, leicht vorzulegen, bevor wir dann stets den Ausgleich erzielen konnten (3:3, vierte Minute). Kurz darauf konnten wir nach sieben torlosen Minuten des ASV Ottenhöfen jedoch den Spieß umdrehen und erkämpften uns die Führung (3:5, zehnte Minute). Lange konnten wir diesen Vorsprung jedoch nicht halten und mussten immer wieder den Ausgleich hinnehmen, bis wir fünf Minuten vor der Halbzeitpause erneut zurückfielen (11:10, 24. Minute). Die Gastgeber nutzten diese Flaute unsererseits schamlos aus und zogen zunächst davon (14:11, 28. Minute). Einzig und allein Janne Freitag konnte in dieser Phase ihre Akzente setzen und hielt uns mit einem Tor drei Sekunden vor Ende der ersten Hälfte im Spiel (15:13, 29. Minute).
Nach der Pause erging es uns ähnlich wie in der ersten Halbzeit: Der ASV Ottenhöfen fand Angriff um Angriff Wege, unsere Abwehr durch Einzelaktionen oder präzise Anspiele an den Kreis durcheinanderzubringen. Anstatt dem entgegenzuwirken, verschenkten wir im Angriff unglücklich Bälle oder fanden keine Lücken. Obwohl der Rückraum am laufenden Band durchgewechselt wurde, gelang es uns in dieser Phase nur, Siebenmeter zu ziehen und erfolgreich zu verwandeln, anstatt aus dem Spiel heraus einfache Tore zu erzielen. Dennoch konnten wir uns bis zur 37. Minute an die Fersen der Gastgeber heften und lagen nach einer brillanten Siebenmeterparade von Fiona Kern mit nur einem Tor zurück (19:18, 37. Minute). Darauf folgte allerdings ein sieben zu null Torelauf seitens des ASV Ottenhöfen, dem wir nichts entgegenbringen konnten – und der unsere Niederlage unvermeidbar machte (27:19, 47. Minute). Es gelang uns in den verbleibenden Spielminuten nicht mehr, die Tordifferenz auf mehr als sechs Tore zu verkürzen und wir gaben uns nach Abpfiff beim Endstand von 34 zu 28 geschlagen.
Fazit: Wir haken ein Spiel ab, in dem deutlich mehr zu holen gewesen wäre als eine Niederlage. Wir verbleiben weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz. Es heißt nun, den Blick nach vorne zu richten und in den verbleibenden drei Spielen die bestmögliche Leistung als Team auf die Platte zu bringen. Am kommenden Sonntag, den 29. März um 14.30 Uhr haben wir zuhause die Chance auf zwei weitere Punkte gegen die TG 88 Pforzheim 2. Drei Spiele, drei mögliche Siege!
Pusht euch, Männer!
Für die SG Baden-Baden/Sandweier spielten:
Fiona Kern (TW), Denise Selz (TW), Jolina Müller, Pia Mettke, Louisa Peters, Sofia Reiß 1, Melissa Sopper 1, Fatou Nije 2, Nele Keller 2, Emily Schenkel 2, Maike Mungenast 3, Janne Freitag 5, Jule Fauth 6/5, Sandra Maschke 6/3.
12. Spieltag - Saison 2025 / 2026
D2-Mädels - Bezirksklasse
JSG Eggenstein-Leopoldshafen 2 vs. SG Baden-Baden/Sandweier 2 9:16 (6:6)
Zum letzten Spiel der Saison reisten die D-Mädchen zum Rematch gegen die zuletzt besiegte JSG Eggenstein-Leopoldshafen 2 an. Im Fokus stand neben dem Spaß auch, die Saison auf einem Hoch zu beenden – das ist gelungen!
Im Gegensatz zum Hinspiel starteten wir etwas unsicher ins Spiel. Nach fünf Minuten lagen wir nach viel Pech und zu genauen Torschüssen an Latte und Pfosten mit zwei Toren zurück (3:1, vierte Minute). Davon ließen sich die Mädels allerdings nicht unterkriegen und kämpften sich zurück zum Ausgleich (3:3, achte Minute). Ein drei zu null Torelauf verfrachtete uns allerdings wieder in den Rückstand. Obwohl der Zug zum Tor nahezu einwandfrei ablief, gelang es den einzelnen Spielerinnen nicht, sich für ihre gute Leistung zu belohnen. Die nächsten Spielminuten waren ein Kampf für beide Seiten, die in fair herausgeholten Siebenmetern endeten – drei Versuche, kein Erfolg. Dank Olivia, die trotz einer leichten Verletzung beim Aufwärmen ihren Platz zwischen den Pfosten beziehen konnte, gelang es der JSG Eggenstein-Leopoldshafen 2 nicht, weiter davonzuziehen. Eine Auszeit unsererseits brachte wieder Schwung ins Spiel und wir konnten die erste Halbzeit mit einem Unentschieden von sechs zu sechs hinter uns lassen.
Nach einigen Umstellungen, bei denen manche Spielerinnen sich auf zuvor unbekannten Positionen wiederfanden, setzten wir dort an, wo wir in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Vor allem Clara begeisterte mit ihrer Schnelligkeit und viel Köpfchen auf links außen. Auch Anna setzte sich das ein ums andere Mal gegen ihre Gegenspielerin durch und belohnte ihre starken Einzelaktionen mehrfach (7:11, 28. Minute). Mit zehn verbleibenden Minuten galt es nun, jeder Spielerin ihre Spielzeit zu ermöglichen und den Sieg ohne Umschweife nach Hause zu bringen. Beim Endstand von 9 zu 16 gratulierten sich die Teams zum wohlverdienten Saisonende, bevor die Jubelrufe der Mädels die Halle erfüllten.
Fazit: Eine aufregende und lehrreiche Saison geht zu Ende. Wir als Trainerteam möchten uns vor allem bei den tatkräftigen Eltern für ihre Unterstützung und ihr Engagement bedanken, ohne das eine erfolgreiche Saison nicht möglich wäre. Wir schätzen diesen Einsatz sehr!
Der größte Dank gebührt jedoch den einzelnen Spielerinnen, die auch uns im Gegenzug einiges beigebracht haben. Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, aber von Aufgeben war nie die Rede. Es hat uns sehr viel Spaß bereitet, euch in diesem Jahr handballerisch und menschlich weiterzubringen – und wir freuen uns auf ein weiteres Jahr mit euch! Aber zum Ende gehört auch der Abschied: Wir wünschen allen Spielerinnen, die ihren Weg in die C-Jugend antreten, mit einem lachenden und einem weinenden Auge viel Erfolg, Freude am Handball und eine verletzungsfreie Zeit.
Dankeschön!
Für die SG Baden-Baden/Sandweier spielten:
Olivia (TW), Emilia S., Georgiana, Lara, Romy, Greta, Lea, Pia, Mayla 1, Clara 3, Emilia W. 3/2, Anna 9.

18. Spieltag - Saison 2025 / 2026
B-Jungs - Oberliga
TSV Rintheim - SG Baden-Baden Sandweier 20:29 (8:11)
Mit vollem Kader machte man sich auf den Weg zum letzten Auswärtsspiel der Saison – mit dem klaren Ziel, ungeschlagen zu bleiben. Tabellarisch ging es in diesem Spiel um nichts mehr, das größte Ziel war es, dass es auf beiden Seiten keine Verletzten geben würde.
Nach einem zerfahrenen und unkonzentrierten Start, bei dem die Kurstadt-Jungs in der Abwehr nur durch eigene Fehler dem Gegner Möglichkeiten gaben und im Angriff beste Chancen ungenutzt ließen, konnten die Rintheimer bis zur 12. Minute den Gleichstand bewahren. Nachdem Paul Kollmeyer kurz darauf im Tempogegenstoß zu Fall gebracht wurde, gab es die erste rote Karte der Partie. Danach gelang es, etwas besser ins Spiel zu kommen und sich durch einfache Tore einen Vorsprung von drei Toren zu verschaffen. In der 22. Minute erhielt ein Spieler der Heimmannschaft eine doppelte Zwei-Minuten-Strafe. Hier verpasste man es, sich durch falsche Entscheidungen im Angriff eine bessere Ausgangslage zu verschaffen (Halbzeitstand: 8:11).
Nach der Halbzeitpause kam die wohl beste Phase der Baden-Badener. Die Mannschaft konnte nun endlich an ihre Leistung der vergangenen Monate anknüpfen. Angeführt von Maddox Rexer (9 Tore) gelang es ihr, vom 8:11 auf 9:13 zu stellen. Innerhalb von zwei Minuten gelang ihr ein 0:5-Lauf, der die Gäste beim Stand von 9:18 zur Auszeit zwang. Danach konnte viel durchgewechselt werden, sodass jeder seine Spielzeit bekam. Auch danach behielten die Kurstadt-Jungs in der einen oder anderen hitzigen Situation einen kühlen Kopf (blau Karte gegen Rintheim) und brachten die letzten Minuten über die Zeit (Endstand: 20:29)
So konnte man die Saison mit 17 Siegen und einem Unentschieden beenden – souverän und verdient mit 6 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten.
Für die meisten Spieler beginnt nun direkt die Vorbereitung auf die Qualifikation zur Regionalliga in der A-Jugend. In der nächsten Saison wird es wieder eine A1 und eine A2 geben, die mit Spielern aus Niederbühl aufgefüllt werden. In knapp vier Wochen, am 18.04., steht die Qualifikation bereits auf dem Plan. Bis dahin heißt es nochmal gut zu trainieren, um am Ende ein gutes Turnier zu spielen.
Für die SG spielten:
Kilian Schmitt, Luis Schenkel (Tor); Tom Kollmeyer (1), Julian Illg (1), Moritz Buschert (3), Maddox Rexer (9), Paul Kollmeyer (5), Noah Straub (1), Simon Weiß (1), Tino Hagenbucher (5), Nicolas Valda, Luis Kollmeyer (1), Levin Daongam, Umut Öztürk (1), Paul Reiß (1)


















