Damen 1 - Landesliga
SG Baden-Baden/Sandweier vs. TSV Rintheim 2 26:30 (11:14)
Vor bis zum Anschlag gefüllten Rängen spielte sich am vergangenen Sonntagmittag das letzte Spiel der Saison 2025/26 für unsere Landesliga-Damen ab. Leider gelang es dem Team der SG Baden-Baden/Sandweier nicht, einen letzten Sieg vor eigener Kulisse einzufahren – die nachfolgenden Tränen galten aber dennoch nicht dem verpatzten Saisonfinale.
Dass es ein hartes Spiel werden würde, schien von Anfang an deutlich durch. Nachdem der TSV Rintheim 2 bereits nach knapp zwei Minuten zum ersten Mal in Unterzahl auf dem Feld stand, erzielte Emily Schenkel beinahe mühelos das erste Tor des Spiels. Es gelang uns zunächst gut, sowohl Kreisspielerin Janne Freitag als auch beide Außenpositionen erfolgreich zu bedienen (4:2, sechste Minute). Diesen Vorsprung mussten wir jedoch binnen weniger Minuten einbüßen und wir fielen trotz der lautstark umjubelten Siebenmeterparade von Denise Selz leicht zurück (4:5, elfte Minute). Der TSV Rintheim 2, dessen Kader um die ein oder andere Regionalligaspielerin erweitert wurde, schaffte es in den folgenden Minuten, die Führung weiter auszubauen (4:7, 16. Minute). Ohne Fatou Nije, die dem Geschehen aus privaten Gründen nicht beiwohnen konnte, stand die Abwehr vor dem Problem, ihre Fußstapfen zu füllen. Mit Maike Mungenast fand man neben Sofia Reiß jedoch eine passende alternative Lösung. Bis zur 20. Spielminute konnten wir den Vorsprung der Gäste zwar nur wenig verringern, aber hefteten uns an ihre Fersen (7:9, 20. Minute). Sandra Maschke bereitete den Spielerinnen des TSV Rintheim 2 mit präzisen Anspielen und eigenen erfolgreichen Aktionen mehrfach Kopfzerbrechen und half maßgeblich dabei, den Abstand zu verringern (10:11, 25. Minute). Dennoch reichte es zur Halbzeitpause nur zu einem Stand von 11 zu 14.
Die zweite Hälfte startete durchwachsen. Obwohl sich durch sehenswerte Einzelaktionen sowohl Louisa Peters als auch später Jolina Müller auf der Halbposition durchsetzen konnten, hagelte es weiterhin Gegentore. Zwar gelang es den Gästen aus Rintheim nicht, ihre Führung signifikant auszubauen, aber ebenso wenig gelang es uns, näher heranzukommen (16:19, 37. Minute). Erst in der 45. Spielminute verkürzten wir durch einen der wenigen uns gegebenen Siebenmetern die Tordifferenz auf 19 zu 20. Die harte Arbeit zahlte sich jedoch nicht sonderlich lange aus, sodass wir erneut zurückfielen (20:23, 47. Minute). Ein unerwarteter 0 zu 3 – Lauf durch saubere und mühelose Tempogegenstöße brachte uns knapp zehn Minuten vor Abpfiff gleichauf mit den Gästen (23:23, 49. Minute). Leider gelang es uns in der verbleibenden Spielzeit nicht, das Spiel endgültig zu unseren Gunsten zu wenden. Am Ende steht eine 26 zu 30 – Niederlage. Das letzte Tor erzielte Sandra Maschke – und beendete damit gebührend ihre lange Handballkarriere.
Fazit: Obwohl sich an der Tabellenplatzierung nichts mehr veränderte, hätten wir diese letzten zwei Punkte gerne in eigener Halle behalten. Nichtsdestotrotz schließen wir die Saison auf einem sehenswerten dritten Platz ab! Leider reicht es nicht ganz für den Aufstieg in die Verbandliga, aber wir sind dennoch hochgradig zufrieden mit diesem Saisonergebnis. Ein letztes Mal ist es allen Spielerinnen gelungen, sich in der Torschützenliste einzutragen!
Rückblick: Diese Saison hat uns vor neue Herausforderungen gestellt. Mit Gabi Benkeser als neue Trainerin gelang es uns, 12 der 18 Spiele siegreich für uns zu entscheiden. Es erwarteten uns neue Gesichter, die sich in kürzester Zeit nahtlos sowohl ins Spiel- als auch ins Mannschaftsgeschehen eingliederten. Einige Spielerinnen fanden sich auf Positionen wieder, die sie komplett neu erlernen mussten – aber mit großartigem Erfolg! Wir lassen eine Saison hinter uns, die sehr viel Arbeit und noch mehr Durchhaltevermögen gefordert hat. Aber: Es hat sich gelohnt und wir freuen uns darauf, diese Leistung weiterhin fortzuführen.
Mit dem letzten Spiel kommt leider auch der Abschied. In diesem Jahr verlässt uns Sandra Maschke und hängt ihre Handballschuhe an den Nagel. Nach unzähligen Jahren beendet sie ihre Karriere als aktive Spielerin und hinterlässt damit große Fußstapfen. Sandra hat sich ganz dem Sport gewidmet, ob als Vereinsleitung, Trainerin oder Spielerin. Mit ihrer Erfahrung und Raffinesse auf dem Spielfeld ging sie stets voran und ist und bleibt stets ein Vorbild für unzählige Spielerinnen. Sandra, wir bedanken uns für alles, was du uns auf unserem Weg mitgegeben hast und für all die unbezahlbaren Momente auf und neben dem Spielfeld, die wir mit dir teilen durften. Wir werden dich vermissen, aber genieß erstmal deinen wohlverdienten „Ruhestand“!
Leider müssen wir eine weitere Spielerin verabschieden. Jule Fauth, die seit zehn Jahren ein Teil der SG Baden-Baden/Sandweier ist, setzt ihre Handballkarriere zunächst bei der benachbarten SG Kappelwindeck/Steinbach fort, um sich neuen sportlichen Zielen zu widmen. Dennoch bleibt sie uns weiterhin als Trainerin der weiblichen D-Jugend erhalten. Jule, wir bedanken uns auch bei dir für dein unermüdliches Engagement und die Leidenschaft, mit der du diesem Sport entgegentrittst.
Mit Sandra und Jule verlassen uns zwei wichtige Schlüsselspielerinnen. Wo Sandra mit Spielwitz und langjähriger Erfahrung agierte, ergänzte Jule das Spiel durch ihre Übersicht und jugendlichen Ehrgeiz. Beide Spielerinnen zählten sowohl im letzten Jahr zu den Top-Ten- als auch in diesem Jahr zu den Top-Five-Torschützen der Landesliga. Auch als erfolgreiches Siebenmeter-Duo bewiesen sie ein ums andere Mal ihr präzises Können.
Wir bedanken uns nach dieser ereignisreichen Saison zudem bei allen Beteiligten und der zahlreichen Unterstützung der Fans. Hiermit verabschiede auch ich mich offiziell, da dies mein letzter Bericht für die Damen der SG Baden-Baden/Sandweier sein wird.
Daher ein letztes Mal: Pusht euch, Männer!
Für die SG Baden-Baden/Sandweier spielten:
Denise Selz (TW), Anna-Lena Braun (TW), Jule Fauth 1/1, Louisa Peters 1, Nele Keller 1, Janne Freitag 1, Jolina Müller 1, Pia Mettke 1, Sofia Reiß 3, Maike Mungenast 4, Sandra Maschke 6/1, Emily Schenkel 7.
17. Spieltag - Saison 2025 / 2026
Damen 1 - Landesliga
SG Eggenstein-Leopoldshafen - SG Baden-Baden/Sandweier 22:21 (13:11)
Im letzten Auswärtsspiel dieser Saison stand das Rematch der zuletzt unglücklichen Heimniederlage gegen die zweitplatzierte SG Eggenstein-Leopoldshafen an. Das Team um Gabi Benkeser reiste mit beinahe vollbesetzter Bank an – und musste sich nach sechzig Minuten dennoch knapp geschlagen geben.
Der Start verlief zwar stockend, aber fiel dennoch positiv zu unseren Gunsten aus. Sowohl uns als auch den Gastgebern aus Eggenstein fiel es zunächst schwer, Lücken in der Abwehr zu finden. Die Abwehrleistung unserer Doppelspitze bestehend aus Fatou Nije und Sofia Reiß war bemerkenswert und fehlerfrei, sodass erst nach fünfeinhalb Minuten das erste Gegentor per Siebenmeterwurf erzielt wurde (1:1, fünfte Minute). Ebenfalls nicht zu vergessen ist die herausragende Torhüterleistung von Anna-Lena Braun, die im Verlauf der ersten Hälfte mehrfach freie Tempogegenstöße vereitelte und uns wiederholt im Spiel hielt. Bis zur 13. Spielminute gelang es uns jedoch trotz der einwandfreien Defensive nicht, den Vorsprung auszubauen (6:6, 13. Minute). In den folgenden Spielminuten legten wir dann jedoch einen 0 zu 4 – Lauf auf die Platte und zogen den Gastgebern davon (6:10, 18. Minute). Vor allem Maike Mungenast zeigte variabel ihre Stärken im Angriff, konnte sich vierfach durchsetzen und erfolgreich in die Torschützenliste eintragen. Nun zeigten sich erste Anzeichen von Erschöpfung, die der Ausbau der Führung mit sich brachte und es gelang uns infolgedessen nicht, diese zu verteidigen. Die SG Eggenstein-Leopoldshafen verringerte den Vorsprung innerhalb von vier Minuten auf null (10:10, 22. Minute). Auch die darauffolgende Auszeit wirkte dem nicht entgegen und wir fielen zurück, während die Heimmannschaft alle Kräfte dafür einsetzte, die Führung beizubehalten (12:10, 26. Minute). Die erste Hälfte endete demnach mit einem Spielstand von 13 zu 11.
Die zweite Halbzeit startete nicht mit einer hundertachtzig Gradwendung, sondern setzte dort an, wo beide Teams in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Zunächst gelang es uns nicht, die SG Eggenstein-Leopoldshafen daran zu hindern, den Vorsprung weiter zu erhöhen (16:12, 40. Minute). Aber dann der Hoffnungsschimmer: Im Angriffsspiel der Gastgeber schlichen sich kleine Fehler und Ballverluste ein, die uns die Möglichkeit für schnelle Konter boten. Auch die Abwehr arbeitete nicht mehr so zuverlässig wie zuvor, sodass wir gleich zwei Rückraumtreffer verzeichnen konnten. Stück für Stück und Tor für Tor arbeiteten wir uns wieder in Reichweite und zwangen die SG schlussendlich zur Auszeit (18:17, 46. Minute). Nach dem Timeout begann die Crunchtime. Die gastgebende Mannschaft behielt zwar stets die Nase vorne, aber wir kämpften darum, zumindest den Ausgleich zu erzielen – leider jedoch vergeblich. Obwohl Janne Freitag in der 59. Minute den Anschlusstreffer erzielte, gelang es uns nicht mehr, den Ball im letzten Angriff der Eggensteiner zu erobern. Am Ende wirft erneut ein bitteres 22 zu 21 einen Schatten über das Spielfeld – eine exakte Kopie des Hinspiel-Endstands.
Fazit: Die ersten zwanzig Minuten verliefen gut, bevor die Kräfte sanken und unsere Leistung einknickte. In der zweiten Hälfte legten wir eine bemerkenswerte Aufholjagd hin, konnten aber den Rückstand in dieser kurzen Zeit nicht mehr endgültig aufholen. Besonders bitter ist, dass wir mit dem gleichen niederschmetternden Ergebnis wie im Hinspiel nach Hause fahren müssen. Nach diesem Spiel ist nun auch die letzte Hoffnung auf die Relegation und den damit verbundenen Aufstieg zunichte. Dennoch blicken wir nach vorne, da am kommenden Sonntag, den 19. April das letzte Saisonspiel im Schulzentrum West gegen den TSV Rintheim 2 ansteht. Wir wollen ein letztes Mal siegreich hervorgehen, bevor wir die Saison abschließen – und einige bekannte Gesichter verabschieden müssen. Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung!
Pusht euch, Männer!
Für die SG Baden-Baden/Sandweier spielten:
Denise Selz (TW), Anna-Lena Braun (TW), Fatou Nije, Jolina Müller, Emily Schenkel 1, Janne Freitag 1, Nele Keller 2, Pia Mettke 2, Jule Fauth 3/1, Sandra Maschke 3, Sofia Reiß 4, Maike Mungenast 5.
16. Spieltag - Saison 2025 / 2026
Damen 1 - Landesliga
SG Baden-Baden/Sandweier vs. TG 88 Pforzheim 2 26:20 (13:10)
Zum vorletzten Heimspiel reiste das Team der TG 88 Pforzheim 2 ins Schulzentrum West nach Baden-Oos, wo unsere Landesliga-Damen sie bereits empfingen. Gleich zu Beginn der Partie zeigten die Spielerinnen der SG Baden-Baden/Sandweier ihren Siegeswillen und behielten bis zur letzten Sekunde die Oberhand.
Wir starteten in ungewohnter Formation ins Spielgeschehen. Den längerfristigen Ausfall der zweikampfstarken Melissa Sopper aufgrund einer unglücklichen Trainingsverletzung konnten wir souverän kompensieren und bauten eine behagliche Führung auf (4:1, sechste Minute). Es gelang uns gut, unsere mit Kapitänin Emily Schenkel und einer etwas angeschlagenen Sofia Reiß besetzten Außenpositionen gleichermaßen in Szene zu setzen. Obwohl die TG 88 Pforzheim 2 immer wieder Lücken für Kreisanspiele fand oder durch unerwartete Rückraumwürfe einige Tore erzielen konnte, bewahrten wir einen kühlen Kopf. In den darauffolgenden Spielminuten erweiterten wir Tor um Tor unseren Vorsprung (9:5, 16. Minute). Pia Mettke ging indessen auf der Spielmacherposition mit hervorragendem Beispiel voran und setzte in der 23. Minute mit ihrem Treffer ein Ausrufezeichen (12:6, 23. Minute). Der niedrige Torestand der Gäste war nicht zuletzt der überragenden Torhüterleistung von Anna-Lena Braun geschuldet, die sich als unüberwindbare letzte Instanz zwischen den Torpfosten herausstellte. Zum Ende der ersten Hälfte lockerten wir dann die Zügel ein wenig, sodass sich die Gäste auf drei Tore herankämpfen konnten, aber ließen uns dennoch die Führung nicht aus der Hand nehmen (13:10, 30. Minute).
Die zweite Halbzeit entpuppte sich als ein beinahe exaktes Spiegelbild der ersten Hälfte. Wir behielten das Tempo bei und machten es uns zur Aufgabe, die Führung zu bewahren. Maike Mungenast steuerte ihren Beitrag dazu dieses Mal nicht nur auf der halbrechten Position bei, sondern auch - etwas unüblich - als Rechtsaußen-Ersatz (15:10, 34. Minute). Das Tor zum 18 zu 12 von Fatou Nije, die sowohl eine bockstarke Abwehrleistung lieferte als auch im Angriff erfolgreich punktete, mündete in einer Auszeit seitens der TG 88 Pforzheim 2. Infolgedessen verkürzten die aus Pforzheim angereisten Gäste ihren Rückstand kurzzeitig auf vier Tore, bevor wir erneut auf sechs Tore davonzogen (22:16, 50. Minute). Diese Führung ließen wir uns bis zum Schluss nicht mehr nehmen – daran konnte auch eine weitere Auszeit der Pforzheimer nach einem frechen Beinahe-Haber von Jolina Müller nichts mehr ändern. Das Spiel endete mit einem verdienten 26 zu 20 – Heimsieg.
Fazit: Wir konnten uns erneut vor heimischem Publikum belohnen. Uns hat dieses Spiel gezeigt, dass wir als Team flexibel sind und selbst in ungewohnten Formationen hervorragend zusammenarbeiten können. Nun gilt es, über die verbleibenden beiden Spiele hinweg die kurzfristigen Anpassungen im Kader ebenso souverän zu meistern. Nach dem spielfreien Wochenende steht am Sonntag, den 12. April, die Auswärtsbegegnung mit dem direkten Konkurrenten SG Eggenstein-Leopoldshafen vor der Tür. Nach dem knappen Krimi im Hinspiel sind wir gespannt, wie das zweite Aufeinandertreffen ablaufen wird – und sind heiß darauf, einen letzten Auswärtssieg einzufahren. Wir wünschen zunächst allerdings frohe Ostern und hoffen auf tatkräftige Unterstützung im letzten Auswärtsspiel nach dieser kurzen Handballpause!
Pusht euch, Männer!
Für die SG Baden-Baden/Sandweier spielten:
Fiona Kern (TW), Denise Selz (TW), Anna-Lena Braun (TW), Janne Freitag, Jolina Müller 1, Pia Mettke 1, Maike Mungenast 2, Fatou Nije 3, Nele Keller 3, Sofia Reiß 3, Jule Fauth 4/3, Emily Schenkel 4, Sandra Maschke 5/3.

15. Spieltag - Saison 2025 / 2026
Damen 1 - Landesliga
ASV Ottenhöfen vs. SG Baden-Baden/Sandweier 34:28 (15:13)
Die Landesliga-Damen mussten am vergangenen Sonntag die erste Auswärtsniederlage gegen den Tabellenzweiten ASV Ottenhöfen einstecken. Anfänglich war das Team von Gabi Benkeser guter Dinge, musste aber am Ende einen bitteren Punkteverlust nach einer verpatzten zweiten Hälfte hinnehmen.
Das Spiel startete in der uns bereits bekannten Schwarzwaldhalle in Ottenhöfen für beide Mannschaften ausgewogen. Bis zur fünften Spielminute gelang es den Gastgebern immer wieder, leicht vorzulegen, bevor wir dann stets den Ausgleich erzielen konnten (3:3, vierte Minute). Kurz darauf konnten wir nach sieben torlosen Minuten des ASV Ottenhöfen jedoch den Spieß umdrehen und erkämpften uns die Führung (3:5, zehnte Minute). Lange konnten wir diesen Vorsprung jedoch nicht halten und mussten immer wieder den Ausgleich hinnehmen, bis wir fünf Minuten vor der Halbzeitpause erneut zurückfielen (11:10, 24. Minute). Die Gastgeber nutzten diese Flaute unsererseits schamlos aus und zogen zunächst davon (14:11, 28. Minute). Einzig und allein Janne Freitag konnte in dieser Phase ihre Akzente setzen und hielt uns mit einem Tor drei Sekunden vor Ende der ersten Hälfte im Spiel (15:13, 29. Minute).
Nach der Pause erging es uns ähnlich wie in der ersten Halbzeit: Der ASV Ottenhöfen fand Angriff um Angriff Wege, unsere Abwehr durch Einzelaktionen oder präzise Anspiele an den Kreis durcheinanderzubringen. Anstatt dem entgegenzuwirken, verschenkten wir im Angriff unglücklich Bälle oder fanden keine Lücken. Obwohl der Rückraum am laufenden Band durchgewechselt wurde, gelang es uns in dieser Phase nur, Siebenmeter zu ziehen und erfolgreich zu verwandeln, anstatt aus dem Spiel heraus einfache Tore zu erzielen. Dennoch konnten wir uns bis zur 37. Minute an die Fersen der Gastgeber heften und lagen nach einer brillanten Siebenmeterparade von Fiona Kern mit nur einem Tor zurück (19:18, 37. Minute). Darauf folgte allerdings ein sieben zu null Torelauf seitens des ASV Ottenhöfen, dem wir nichts entgegenbringen konnten – und der unsere Niederlage unvermeidbar machte (27:19, 47. Minute). Es gelang uns in den verbleibenden Spielminuten nicht mehr, die Tordifferenz auf mehr als sechs Tore zu verkürzen und wir gaben uns nach Abpfiff beim Endstand von 34 zu 28 geschlagen.
Fazit: Wir haken ein Spiel ab, in dem deutlich mehr zu holen gewesen wäre als eine Niederlage. Wir verbleiben weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz. Es heißt nun, den Blick nach vorne zu richten und in den verbleibenden drei Spielen die bestmögliche Leistung als Team auf die Platte zu bringen. Am kommenden Sonntag, den 29. März um 14.30 Uhr haben wir zuhause die Chance auf zwei weitere Punkte gegen die TG 88 Pforzheim 2. Drei Spiele, drei mögliche Siege!
Pusht euch, Männer!
Für die SG Baden-Baden/Sandweier spielten:
Fiona Kern (TW), Denise Selz (TW), Jolina Müller, Pia Mettke, Louisa Peters, Sofia Reiß 1, Melissa Sopper 1, Fatou Nije 2, Nele Keller 2, Emily Schenkel 2, Maike Mungenast 3, Janne Freitag 5, Jule Fauth 6/5, Sandra Maschke 6/3.
14. Spieltag - Saison 2025 / 2026
Damen 1 - Landesliga
SG Baden-Baden/Sandweier vs. SV Niederbühl 30:23 (12:11)
Nach einwöchiger Spielpause setzten unsere Landesliga-Damen beim Heimspielwochenende ihre kurze Siegesserie fort und besiegten den Tabellenvorletzten im direkten Vergleich auf heimischem Parkett. Trotz der Distanz in der Tabelle galt es, die Nachbarn aus Niederbühl nicht zu unterschätzen.
Die Anspannung vor dem Spiel schien greifbar. Mit Niederbühl mussten wir uns einem Gegner stellen, mit dem wir uns in der Vergangenheit bereits wiederholt messen durften - stets mit unterschiedlichen Ergebnissen. Wie zu erwarten startete das Spiel auf Augenhöhe und keine Partei konnte sich absetzen. Zwar schafften wir es, Niederbühl zu keinem Zeitpunkt die Führung zu überlassen, konnten uns im Gegenzug aber selbst ebenfalls nicht um weiter als ein Tor absetzen (5:5, zehnte Minute). Nach und nach fanden wir dennoch besser ins Spiel, zogen im Angriff gleich zwei Siebenmeter und kämpften uns durch die kompakte Abwehr der Niederbühler. Durch Pech im Abschluss und einige Unsauberkeiten mussten wir unsere aufgebaute Führung jedoch kurz darauf nach fast fünf torlosen Minuten unsererseits wieder einbüßen. Vier Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit erlöste Nele Keller uns nach einem präzisen Anspiel von Sandra Maschke von dieser kurzen Durststrecke und sicherte uns einen knappen Vorsprung (12:11, 30. Minute).
Die Devise stand klar im Raum: Nicht nachlassen. Und genau das ließen wir in unserem weiteren Spiel durchsickern. Das Angriffsspiel lief nun deutlich schneller, unser Rückraum lief zu gewohnter Form auf und die Anspiele an unsere Kreisläuferinnen passten wie die Faust aufs Auge. Wir setzten uns Stück für Stück weiter ab, wobei auch Torfrau Anna-Lena Braun ihre Qualitäten zwischen den Pfosten wiederholt unter Beweis stellte (15:12, 34. Minute). Besonders in dieser Phase zeigte Jule Fauth ihr Können und erzielte vier der sechs Treffer, die unseren Vorsprung deutlicher werden ließen (20:14, 43. Minute). Diesem ganzen Spektakel setzte der jüngste Neuzugang des Teams das Krönchen auf. Janne Freitag, die uns seit Anfang Februar tatkräftig am Kreis unterstützt, erzielte nicht nur ihr erstes Tor im Sandweirer Trikot, sondern auch den Treffer, der die gegnerische Mannschaft zur Auszeit zwang (21:14, 44. Minute). Von da an ging es nur noch darum, das Ergebnis zu "verschönern". Die größte Tordifferenz realisierte Pia Mettke (24:16, 49. Minute), und wir ließen es uns bis zum Schluss nicht mehr nehmen, fleißig durchzuwechseln und weiterhin auf Torjagd zu gehen. Erneut vier Sekunden vor Ende der Spielzeit fiel der letzte Treffer zu unseren Gunsten. Damit besiegelte Maike Mungenast den Endstand von 30 zu 23 und damit einen weiteren Heimsieg!
Fazit:
Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten verbuchen wir einen weiteren, recht deutlichen Heimsieg auf unserem Punktekonto. Der Blick richtet sich jedoch direkt wieder nach vorne, den die Begegnung mit dem Tabellenzweiten steht vor der Tür. Nach dem Patzer des ASV Ottenhöfen gegen die HSG Walzbachtal 2 liegt die Tabellenspitze aufs Neue in greifbarer Reichweite. Der Fokus liegt daher auf dem Spiel am kommenden Sonntag, den 22. März in Ottenhöfen. Wir freuen uns auf Eure Unterstützung im Kampf um die Top drei!
Pusht euch, Männer!
Für die SG Baden-Baden/Sandweier spielten:
Fiona Kern (TW), Anna-Lena Braun (TW), Jolina Müller, Melissa Sopper 1, Fatou Nije 1, Sofia Reiß 1, Emily Schenkel 2, Nele Keller 3, Pia Mettke 3, Maike Mungenast 4, Janne Freitag 4, Sandra Maschke 4/1, Jule Fauth 7/3.



















