Damen 1 - Landesliga
HR Rastatt/Niederbühl – SG Baden-Baden/Sandweier 34:28 (15:11)
In der Anfangsphase nutzten wir viele klare Chancen nicht. Rastatt nutzte unsere Fehler konsequent.
Denise musste mehrmals ihr Können zeigen. Nach einem unglücklichen Kopftreffer von Carina musste
sie vorzeitig mit Rot das Feld verlassen. Rastatt erzielte viele Tore durch schnelles umschalten.
Kämpferisch kann man den Mädels nichts vorwerfen, aber im Abschluss müssen wir einfach über-
zeugter abschließen. An diesem Tag wäre mehr drin gewesen.
Für die SG spielten:
Denise Selz, Melanie Jörger, Wenke Richter-Imhoff – Maike Mungenast, Julia Schumacher (3),
Lesly Vogel, Maja Pflüger (1), Jule Fauth (7/2), Sabrina Schneider (7), Senja Drapp (4),
Sandra Maschke (5/1), Carina Ferner, Paula Merkel (1)
Damen 1 - Landesliga
SG Baden-Baden/Sandweier – Panthers Gaggenau 25:23 (11:12)
Am Sonntag hatte die erste Damenmannschaft nach mehrwöchiger Pause
ein Heimspiel gegen die Panthers Gaggenau.
Nach nervösen Beginn auf beiden Seiten entwickelte sich ein kampfbetontes
Spiel. Über 60 Minuten weg konnte sich keine der Mannschaften klar absetzen.
Es ging hin und her.
Gestützt auf eine gute Abwehr und zwei gutaufgelegte Torfrauen konnte man
sich am Ende ein Sieg mit zwei Toren sichern. Im Angriff wurden schöne Tore
erspielt und am 7m-Punkt waren die Mädels treffsicher.
Der Sieg wurde umjubelt und die Revanche für die Niederlage im Hinspiel ist
geglückt.
Für die SG spielten:
Denise Selz, Wenke Richter-Imhoff – Senja Drapp, Jule Fauth, Julia Schumacher,
Sandra Maschke (6/1), Maja Pflüger, Emily Schenkel, Lesly Vogel (1),
Carina Ferner (10/7), Sabrina Schneider (5), Sude Mezda, Lisa Imhoff (2),
Maike Mungenast (1)
Damen 1 - Landesliga
SG Baden-Baden/Sandweier – HR Rastatt/Niederbühl 24:18 (12:8)
In der Anfangsphase der Partie wurden auf beiden Seiten die Angriffe nicht gut ausgespielt.
Unkonzentrierte Torabschlüsse und technische Fehler waren hier ausschlaggebend. Nach einer
Auszeit in der achten Minute lief es dann für uns deutlich besser. Es wurden sehr schöne Angriffe
gespielt und leichte Tore erzielt, dadurch gingen wir mit einem Vorsprung von vier Toren in die
Halbzeitpause.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hielten wir durch eine sehr gute Abwehr den Abstand. Danach kam
Niederbühl besser ins Spiel, dank auch drei unnötiger Zeitstrafen gegen uns. Der Vorsprung schmolz
bis auf ein Tor. Die SG-Bank nahm ihre zweite Auszeit um die Mädels wach zu rütteln. Die Auszeit
fruchtete sofort, denn nun war die SG die tonangebende Mannschaft. Gute Entscheidungen und sehr
schön heraus gespielte Angriffe waren ausschlagegebend für den am Ende souveränen Sieg.
Fazit: 50 Minuten eine sehr starke Abwehr und 15 Minuten guter Angriff reichten für zwei Punkte im
Derby und Platz 4
Für die SG spielten:
Melanie Jörger, Wenke Richter-Imhoff – Senja Drapp (2), Jule Fauth (7), Sandra Maschke (4/2),
Maja Pflüger (1), Emily Schenkel (1), Lesly Vogel, Carina Ferner (6), Sabrina Schneider,
Luisa Schechinger, Lisa Imhoff (2), Maike Mungenast, Paula Merkel (1)
Damen 1 - Landesliga
BSV Phönix SInzheim - SG Baden-Baden/Sandweier 27:27 (14:15)
Am Sonntag vor einer Woche bestritt die erste Damenmannschaft in Sinzheim ihr Saisonspiel
gegen BSV Phönix Sinzheim.
In der Anfangsphase fanden unsere Damen nicht gut ins Spiel hinein. In den ersten 15 Minuten
nutzte die Heimmannschaft unsere technischen Fehler konsequent und führte teilweise mit drei
Toren. Ab der 15. Minute fand unsere Mannschaft immer besser ins Spiel. Die Abwehr stand
und im Angriff wurde sicherer gespielt. So konnte man den Rückstand egalisieren und sogar
mit einem Tor in Führung in die Kabine gehen.
Unsere Mannschaft kam gestärkt aus der Kabine. Die Abwehrarbeit hat sehr gut funktioniert
und auch im Angriff haben die Mädels die Favoriten geärgert. So führte man konstant mit
2 Toren bis zur 52. Minute. Die Überraschung lag lange im Bereich des Möglichen. Einige
Unkonzentriertheiten in der Abwehr und im Angriff kosteten uns dann den Sieg.
Trotzdem konnten wir mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Ein Punkt beim Titelfavoriten
sollte für die nächsten Spiele viel Selbstvertrauen geben.
Für die SG spielten:
Melanie Jörger, Wenke Richter-Imhoff – Senja Drapp (2), Jule Fauth (3), Sandra Maschke (1),
Maja Pflüger, Valerie Hettstedt, Lesly Vogel (1), Carina Ferner (7/3), Sabrina Schneider (4),
Luisa Schechinger (1), Lisa Imhoff (4), Maike Mungenast (1), Paula Merkel (3)

Ein sympathisches Mutter-/Tochter-Duo: Wenke Richter-Imhoff (links) und Lisa sind gemeinsam im Frauen-Landesligateam der SG Baden-Baden/Sandweier im Einsatz. Foto: Daniel Merkel
Wie spricht man die eigene Mutter an, wenn man zusammen mit ihr in einer Mannschaft spielt? Diese Frage stellt sich in dieser Saison Lisa Imhoff, die im Landesliga-Team der SG Baden-Baden/Sandweier vorne auf Torjagd geht, während hinten Wenke Richter-Imhoff versucht, das SG-Tor zu vernageln. „Mama“, wie daheim? – das geht nach Lisas Verständnis auf dem Spielfeld eher nicht. „Wenke“ schon gar nicht. Was bleibt also? Lisa nennt mich einfach - hey Du“, sagt Wenke Richter-Imhoff.
Dass das Familien-Duo überhaupt in einem Team aufläuft, davon sprach in der vergangenen Runde noch niemand im SG-Lager. Lisa war Leistungsträgerin beim Frauen-Oberligisten TuS Schutterwald, Wenke hatte ihre erfolgreiche Spielerinnenkarriere längst beendet.
Manchmal kommen die Dinge aber anders als man denkt. Da Lisa berufsbedingt mit dem Handball kürzer treten musste, wechselte die Rastatterin zurück zur SG Baden-Baden/Sandweier, für die sie schon in der Jugend aktiv war.
Wenkes Comeback - beziehungsweise Debüt - als Torhüterin hatte zwei Gründe: Zum einen trat Anna-Lena Braun einen Auslandsaufenthalt an und zum andern fiel die reaktivierte Denise Selz verletzungsbedingt aus. Da somit alleine Melanie Jörger als Torhüterin zur Verfügung stand, war für Trainer Frank Schulmeister Improvisation angesagt. Lange suchen musste der Coach indes nicht, denn Wenke signalisierte umgehend ihre Einsatzbereitschaft.
Gesagt, getan. Mittlerweile ist die in Eisenhüttenstadt geborene ehemalige Rückraumspielerin des damaligen Regionalligisten Rastatter TV längst ein fester Bestandteil der SG-Landesliga-Mannschaft. Zuletzt wurde sie gegen die SG Ottersweier/Großweier II in der zweiten Hälfte eingewechselt und hatte großen Anteil daran, dass der 31:22-Heimsieg eingetütet werden konnte.
Coach Schulmeister weiß, was es an seinen (Richter-)Imhoffs hat. „Dass Lisa zurückgekommen ist, ist ein Glücksfall für uns – auch wenn sie berufsbedingt nicht immer da sein kann. Ja – und dass Wenke im Tor steht, ist ebenfalls nicht schlecht für uns. Obwohl sie früher eine Top-Rückraumspielerin war, weiß sie auch, wie man Tore verhindert. Sie verfügt über ausgezeichnete Reflexe und ein sehr gutes Stellungsspiel.“
Dass die SG Baden-Baden/Sandweier nach acht Partien 10:6 Punkte aufweist und damit den guten vierten Platz belegt, passt ins positive Bild, das die junge Mannschaft in der laufenden Saison abgibt. Nicht ausgeschlossen ist dabei, dass Wenke und Lisa im Team Zuwachs aus der eigenen Familie bekommen. Wenkes jüngere Tochter, Lisas Schwester Nele, spielt bei den A-Mädchen der SG Baden-Baden/Sandweier und könnte, sobald sie 16 Jahre alt ist, bei den Erwachsenen mitmischen. Wird somit aus dem Familien-Duo bald ein Trio? „Warum nicht. Ich würde mich freuen“, sagt Wenke Richter-Imhoff. Und: „Vorstellbar ist alles.“

















